Transparenz geht anders!

Die für Dienstag geplante Pressekonferenz von Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger, bei der er den Prüfbericht der Diözese Gurk der Ära Bischof Schwarz präsentieren wollte, wurde von der Kirchenleitung untersagt. „Keine Sternstunde der Transparenz“, so Guggenbeger.

 

Und hier ein Artikel auf kathpress.at

 

Der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz betont, dass der Rohbericht zur wirtschaftlichen Gebarung des Bistums Gurk in seiner Ära die „Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften“ bestätige.

 

Pfarrer Helmut Schüller von der Pfarrer-Initiative erklärte am Dienstag, 11.12.2018, dass die vorgesetzte Behörde in Rom seit Langem über die Vorgänge in der Kärntner Diözese und auch über den Prüfbericht bereits informiert sei. „Es entsteht eher der Eindruck eines taktischen Manövers.“ Jetzt so zu tun, als sei man überrascht, „ist schwer erträglich“.

 

Nachdem Administrator Engelbert Guggenberger am Montag von Rom untersagt worden war, den wirtschaftlichen Prüfbericht der Diözese Gurk zu veröffentlichen, hat er am Dienstag wissen lassen, dass er unter anderem die Führungsmannschaft austauscht. Aus der Diözese Gurk gibt es sehr viel Unterstützung für Diözesanadministrator Guggenberger.

 

Am 18.12.2018 gab es jetzt doch durch den Diözesanadministrator ein Pressestatement zum Prüfbericht. Am 20.12.2018 sagte der Betriebsratsvorsitzende der Diözese, Bischof Alois Schwarz solle sein Amt niederlegen und Schönborn ihm dabei helfen. Erzbischof Lackner wurde zum Visitator ernannt. Ebenso nahm jetzt Bischof Schwarz zu den Anschuldigungen Stellung und bestreitet sämtliche Vorwürfe, die das Domkapitel erhoben hat.

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