Ravensburger Erklärung für gemeinsames Abendmahl gescheitert

Lange Tafel 2017: Für mehr Ökumene

 

Unterzeichnung der Ravensburger Erklärung 2017

Bischof Fürst geht die Ökumene viel zu weit
Noch einmal feiern wie am 8. Oktober des vergangenen Jahres, darauf hatten sich mehr als 1000 Protestanten und Katholiken in Ravensburg gefreut. Es hätte ja nicht wieder eine mit Brot und Wein beladene 400 Meter lange, von weißen Tischdecken leuchtende Tafel sein müssen, die sich von der katholischen Liebfrauenkirche bis zur evangelischen Stadtkirche zog, so wie vor einem Jahr, als die „Ravensburger Erklärung“ unterzeichnet wurde. Beide Konfessionen, so ist darin festgehalten, laden alle Christen zu gemeinsamer Kommunion und gemeinsamem Abendmahl ein.
Stuttgarter Zeitung >>

Heftiger Protest nach geplatzter Ravensburger Erklärung
Heftige Proteste gibt es gegen den Widerruf der „Ravensburger Erklärung“. Wie berichtet, musste Pfarrer Hermann Riedle diese nach einem Gespräch mit Bischof Gebhard Fürst zurücknehmen. Die 2017 unterzeichnete „Ravensburger Erklärung“ sah vor, dass alle Christen gemeinsam zu Kommunion und Abendmahl gehen können.
Schwäbische Zeitung >>

Jahrestag der „Ravensburger Erklärung“
Gemeinsames Abendmahl: Annäherung der Kirchen gescheitert
Ein Jahr nach der sogenannten „Ravensburger Erklärung“ ist das Vorzeigeprojekt für mehr Ökumene vorerst gescheitert. Statt einer Feier gab es einen Schweigemarsch.
SWR aktuall >>

 

Ravensburger Erklärung vom 8. Oktober 2017:
Gemeinsam an einem Tisch (als PDF)

Hier vor Ort beginnen wir,
vom Trennen zum Teilen zu gelangen, indem wir aufeinander zugehen.

Hier vor Ort beginnen wir,
Zeichen zu setzen für Frieden und Versöhnung, indem wir Türen öffnen.

Hier vor Ort beginnen wir,
uns an einen Tisch zu setzen und Grenzen zu überwinden.

Hier vor Ort beginnen wir mit einer einladenden Kirche,
indem wir uns offen und herzlich zu Kommunion und Abendmahl einladen.

Hier vor Ort beginnen wir einen gemeinsamen Weg.

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