Christophorus-Haus – stellungnahme des Wirtschaftsrates

ENTSCHEIDUNG ÜBER DEN VERKAUF DES CHRISTOPHORUSHAUSES

Unsere Pfarre hat in der Sitzung vom 25. 9. 2012 nach eingehender Diskussion den Beschluss gefasst, das Christophorushaus in Oberschüzen an die Familie Ing. Supper zu verkaufen. Bekanntlich hat uns ja das Bischöfliche Ordinariat in Eisenstadt mitgeteilt, dass die Kosten für die Erhaltung des Hauses in keiner Form von Seiten der Diözese weiterhin aufgebracht werden, da nun die Pfarre diese Mehrkosten aufgrund des zur Verfügung stehenden Budgets nicht tragen kann, war sie zum Verkauf der Liegenschaft gezwungen. Dass die Familie Ing. Supper den Zuschlag gegenüber den Mitbietern, unter anderem der Gemeinde Oberschützen/Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, erhalten hat, wurde letztendlich damit begründet, dass neben dem Umstand, dass einer Familie der Wunsch nach einem Wohnhaus in Eigentum in Oberschützen erfüllt werden konnte, dadurch auch das bestehende Gebäude in seiner jetzigen Form weiterhin bestehen bleibt und die Kapelle bei Bedarf – vorerst jedenfalls – jederzeit zu Gottesdienstzwecken verwendet werden kann. Eine Vergabe an die Gemeinde/Oberwarter Siedlungsgenossenschaft hätte zur Folge gehabt, dass das Gebäude in einigen Jahren zum Abriss frei gegeben worden und einem Neubau zum Opfer gefallen wäre. (Aus Sicht des Wirtschaftsrates bleibt durch diese Entscheidung Substanz und Geist des Christophorushauses am besten erhalten).

 

Der Wirtschaftsrat hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sich aber schlussendlich dafür entschieden, dass IM MOMENT einer Familie mit der Überlassung des Gebäudes am meisten geholfen ist und wünscht sich, dass in der Bevölkerung und auch in der politischen Gemeinde für diese Entscheidung Verständnis aufgebracht wird, zumal die röm.-kath. Pfarre weiterhin großen Wert auf ein gutes Miteinander legt.

 

Der Wirtschaftsrat Bad Tatzmannsdorf