Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe

„Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, hat nach kontroversen Debatten zwischen den deutschen Bischöfen und dem Vatikan über Kirchenreformen eine gemischte Bilanz gezogen. Vor Journalisten sagte er, er fahre ‚mit Erleichterung und mit Sorge nach Hause‘. Vor allem bedauerte er, dass die katholischen Laien ihre Standpunkte in Rom noch immer nicht hätten vortragen können“, schreibt kirche-und-leben.de.

„Vize-Präsident des Synodalen Wegs über die Zukunft des Reformprojekts, Thomas Söding nach Ad-Limina-Besuch: Kirche bewegt sich, Rom hinkt hinterher“, liest man auf kirche-und-leben.de.

„Nach dem Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe zieht der Passauer Bischof Stefan Oster ein gemischtes Fazit: Er nehme deutlichen Widerspruch des Vatikan bei Fragen des Synodalen Wegs wahr“, schreibt katholisch.de.

„Nach dem Besuch der deutschen Bischöfe im Vatikan hält die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, eine Fortsetzung des Dialogs für dringend geboten: ‚Es bestätigt sich, wie richtig es war, dass wir in Deutschland einen Synodalen Weg beschritten haben.‘ Der Bischofs-Besuch habe gezeigt, dass es ‚keine Lösung ist, die Verantwortung für den Reformprozess allein in Rom zu sehen'“, liest man auf kirche-und-leben.de.

Sechs Tage lang besuchten die deutschen Bischöfe in Rom verschiedene Vatikanbehörden und den Papst. Die Gespräche waren mit Spannung erwartet worden. Nach dem Ad-limina-Besuch haben nun zahlreiche Kirchenvertreter ein Fazit gezogen.

Beitrag von Kardinal Marc Ouellet, Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe, beim interdikasteriellen Treffen mit den deutschen Bischöfen am 18. November 2022. Und auch der Wortlaut von Kardinal Ladaria, Dikasteriums für die Glaubenslehre, wurde nun veröffentlicht.

Der Bischof von Mainz, Peter Kohlgraf, sieht den Ad-limina-Besuch als „Ernüchterung“ an.