„Pro Pope Francis“-Aktion zur Unterstützung des Papstes

Online-Unterschriften-Aktion für Papst Franziskus >>

Altbischof Paul Iby bei den Erstunterzeichnern

Initiative verteidigt Papst: „Wir teilen Ihren Traum“
Die neue, internationale Initiative „Pro-Pope-Francis“ verteidigt Papst Franziskus gegen „scharfe Attacken“ einer Gruppe katholischer Kritiker. Zahlreiche prominente Katholiken wenden sich dabei online direkt an den „hochgeschätzten Papst Franziskus“.
Weiterlesen auf Religion.orf.at

„Pro Pope Francis“: Initiative zur Unterstützung des Papstes
Papst Franziskus erhält nun Unterstützung von einer neu gegründeten Initiative. „Pro Pope Francis“ heißt das länderübergreifende Bündnis, das für die „mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung“ des Papstes sehr dankbar sei, wie es auf der Website heißt. In einem an Franziskus adressierten Brief bitten ihn die Unterzeichner, mittlerweile über hundert Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft, „von seinem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen“.
Radio Vatikan

Mitinitiator Zulehner zur öffentlichen Unterstützung für den Papst
„Nicht im Lehnstuhl sitzen bleiben“
„Pro Pope Francis“. So heißt eine Gruppe, in der sich Katholiken zusammengeschlossen haben, um Papst Franziskus öffentlich zu unterstützen. Mitinitiator ist der Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner, der bei domradio.de diesen Schritt erklärt.
Domradio.de

Papst: Sturköpfe verstehen die Barmherzigkeit Gottes nicht


Papst: Strenge sind Angsthasen mit verschlossenem Herzen

Die Barmherzigkeit Gottes stand an diesem Dienstag einmal mehr im Zentrum der Predigt des Papstes im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Bei der Morgenmesse ging Franziskus auf die Geschichte des Propheten Jona ein, von der die Tageslesung (vgl. Jona 3, 1-10) erzählt.

Jona sei ein „Starrkopf“ gewesen, der Gott habe belehren wollen, so der Papst. Als Gott ihn beauftragte, die Stadt Ninive zu bekehren, floh er zunächst vor seinem Auftrag. Das zweite Mal nahm er die Aufgabe an und hatte Erfolg, zeigte aber Unmut über Gottes Barmherzigkeit: der Herr hatte das angekündigte Strafgericht zurückgenommen, als die Menschen echte Reue über ihr Fehlverhalten zeigten. Jona fand diese Milde unangemessen, ja sie machte ihn sogar wütend: der Prophet war „krank vor Strenge“, brachte der Papst es auf den Punkt

„Die Starrköpfe der Seele, die Strengen, verstehen die Barmherzigkeit Gottes nicht. Sie sind wie Jona: ,Das müssen wir predigen, dass jene bestraft werden, weil sie Böses taten – sie müssen in die Hölle…‘ Die Strengen sind nicht dazu in der Lage ihr Herz zu weiten wie der Herr, sie sind Angsthasen mit einem kleinen verschlossenen Herzen, die am bloßen Rechtsprechen hängen. Sie haben vergessen, dass die Gerechtigkeit Gottes in seinem Sohn zu Fleisch, Barmherzigkeit und Vergebung wurde, dass das Herz Gottes immer offen für Vergebung ist.“
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Kardinal Woelki zieht kritische Bilanz der Ökumene

Woelki will verhindern, dass sich die Konfessionen zu sehr annähern
Dem Kölner Kardinal zufolge gibt es zwischen Katholiken und Protestanten eine ‚“ethische Grunddifferenz“. Woelki torpediert den Ökumene-Kurs des Münchners Reinhard Marx.
Beitrag in der Süddeutschen Zeitung

 

Kardinal Woelki sieht wenige ökumenische Fortschritte
Die gegenseitige Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl ist nicht näher gerückt – AFP
Der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki hat eine kritische Bilanz der Ökumene im Reformationsjahr 2017 gezogen. Bei aller Freude über „gegenseitige Wertschätzung, über theologische Konvergenzen und gemeinsam getragene Projekte“ gebe es aktuell viele „Anfragen und Sorgen“, schreibt Woelki in einem Gastbeitrag für die Oktober-Ausgabe der in Freiburg erscheinenden „Herder Korrespondenz“. So beobachte er zunehmende Meinungsverschiedenheiten in moral- und sozialethischen Fragen, etwa bei Haltungen zum Embryonenschutz, zur „Ehe für Alle“, zu Abtreibung oder Sterbehilfe.
Radio Vatikan

 

Kardinal Woelki zum Stand der Ökumene
Öffentliches Bekenntnis statt versöhnter Verschiedenheit
Der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, zieht zum Ende des Reformationsjahres eine kritische Bilanz des ökumenischen Verhältnisses zwischen evangelischer und katholischer Kirche in Deutschland.
Domradio

 

Das Verhältnis von Katholiken und Lutheranern im Reformationsjahr
Ehrlichkeit in der Ökumene
Zu einem offenen Umgang gehört es, auch Schwierigkeiten zu benennen. In ethischen Fragen sind in den letzten Jahren neue Differenzen zwischen den Konfessionen entstanden. Und beim Kirchen- und Sakramentsverständnis bringt das von vielen Protestanten empfohlene Modell „versöhnte Verschiedenheit“ mehr Probleme als Lösungen.
Rainer Maria Woelki in der Herder Korrespondenz

Papst Franziskus: Pfarrgemeinden nah am Menschen

Papst Franziskus:
Pfarrgemeinden nah am Menschen
Radio Vatikan
Eine Pfarrgemeinde muss nah am Menschen sein und darf sich nicht allein als administrative Stelle verstehen. Das betont der Papst in seinem Gebetsanliegen für den Monat September.

„Pfarrgemeinden müssen in engem Kontakt mit dem Alltag der Menschen stehen – im privaten wie im gesellschaftlichen Leben. Sie müssen stets offene Türen haben und auf andere zugehen“, erinnert Franziskus in seiner Videobotschaft in spanischer Sprache, die der Vatikan an diesem Freitag mit Untertiteln in mehreren Sprachen veröffentlichte.

Entscheidend dabei sei, „dass dieses Zugehen auf andere im Glauben verwurzelt ist“, so Franziskus: „Die Türen müssen offen sein, damit Jesus mit der Freude des Evangeliums ein- und ausgehen kann. Lasst uns für unsere Pfarrgemeinden beten: dass sie nicht nur Büros sind, sondern von einem missionarischen Geist beseelt sind. Mögen sie Orte sein, in denen über den Glauben gesprochen und Nächstenliebe gelebt wird.“

Gottesdiensttermine für Oktober

GOTTESDIENSTORDNUNG für Oktober bis Dezember 2017

HINWEIS:
Änderungen vorbehalten. Aktuell ist die WOCHENORDNUNG >>

November 2017

Dezember 2017

Jänner 2017

 

Datum    Zeit    Ereignis ………………………….

 

Umfrage in Dtld: Kirchengemeinden fühlen sich alt, aber wichtig

Volkskirche als Auslaufmodell?

Es wird viel über die Kirche geschrieben, doch wie sieht sie sich eigentlich selber? Die Agentur des Rauhen Hauses hat Mitarbeiter aus 400 evangelischen und katholischen Gemeinden befragt – und kommt auf überraschende Ergebnisse.
Beitrag auf domradio.de

Religion und Politik gehen in den USA seltsame Allianzen ein

USA: Das unheilige Bündnis der Extremen
Viele deuteten ihn als vatikanischen Frontalangriff auf Donald Trump und sein Umfeld: den Leitartikel der neuesten Ausgabe der „Civiltà Cattolica“. In der vatikannahen Zeitschrift hatte der Jesuit Antonio Spadaro, ein Vertrauter von Papst Franziskus, das Bündnis von „evangelikalem Fundamentalismus und katholischem Integralismus“ in den USA gegeißelt und als „Ökumene des Hasses“ bezeichnet.

Jetzt bestätigt der italienische Historiker und Theologe Massimo Faggioli die Analyse Spadaros, die eine lebhafte Debatte losgetreten hat. Faggioli, der seit 2009 in Philadelphia lehrt, spricht im Interview mit Radio Vatikan von einem „politisch-religiösen Manichäismus“ (Manichäismus: eine spätantike Religion, die in der Welt die beiden Urprinzipien Gut und Böse, Licht und Finsternis am Werk sah, Anm.d.Red.).

Beitrag auf Radio Vatikan

 

Jesuit journal close to pope says “Manichean vision” behind Trump
Crux

 

Confidant of Pope Francis offers scathing critique of Trump’s religious supporters
The Washington Post

 

Evangelikale Trump-Anhänger kontern Vatikan-Medien
Evangelikale Unterstützer des US-Präsidenten Donald Trump haben am Montag um ein Treffen mit Papst Franziskus angefragt. Sie wollen mit ihm über einen überaus kritischen Artikel sprechen, der kürzlich in einer vatikannahen Zeitschrift erschien.
Religion.orf.at

100 Jahre «Codex Iuris Canonici»

Kirchenrecht: Leistungen, Grenzen, Herausforderungen

Heute jährt sich zum 100. Mal die erstmalige Publikation des weltweit gültigen römisch-katholischen Kirchenrechts. Daniel Kosch stellt eine Einführung ins Kirchenrecht von Sabine Demel vor und umreisst Leistungen, Grenzen und Herausforderungen der kirchlichen Rechtsentwicklung.

Am 29. Juni 1917, also am Hochfest der «Apostelfürsten» Peter und Paul, wurde dem Papst das erste Exemplar des «Codex Iuris Canonici», abgekürzt CIC, überreicht. Erstmals verfügte die römisch-katholische Kirche damit über ein systematisches Gesetzbuch, das in abstrakter Sprache die wichtigsten kirchenrechtlichen Bestimmungen formulierte. Mit dem Erlass dieses Gesetzesbuches, das die bisherigen Sammlungen kirchlicher Rechtssammlungen ablöste und fortan als einzige Quelle des kirchlichen Rechts gilt, orientierte sich die Kirche an der Form der Gesetzgebung, wie sie in modernen Rechtsstaaten üblich ist.

Weiterlesen auf Feinschwarz.net

Sabine Demel:
Das Recht fliesse wie Wasser.
Wie funktioniert und wem nützt Kirchenrecht?, Regensburg 2017 (170 Seiten).
ISBN/EAN: 9783791728711
Verlag Friedrich Pustet

Leseprobe auf Google-Books

Codex Juris Canonici online

Auf der Suche nach dem Sinn: Warum Kirche?


Glaube in der heutigen Zeit: Verliert die Kirche an Bedeutung?

Osnabrück. Weihnachten, Konfirmation, Trauung. Und sonst? Viele Menschen fühlen sich der Kirche nicht mehr verbunden. Unsere Autorin fragt sich, was sie trotzdem noch dort zu suchen hat.
Beitrag in der Osnabrücker Zeitung

Fronleichnam 2017: Gott mit allen Sinnen erleben

Einleitung:
„Du Ewiger, du hast dich mir gezeigt.“
Dieses Zitat aus dem „Stundenbuch“ von Rainer Maria Rilke wollen wir der heutigen Prozession voranstellen: 

Gott mit allen Sinnen erleben

Mit offenen Sinnen durch die Welt und das Leben zu gehen und dadurch Gott nahe zu kommen; ihn in mir/in uns zu spüren. Gott ist Leben, wir leben in Gott. In all dem, was um uns herum ist und was in uns ist, können wir Gott wahrnehmen – mit allen Sinnen.

  1. Altar

Sehen zu können erschließt uns die Welt.

Kind 1: Bunte Farben, Blumen und Tiere sind schön…

Kind 2: Es ist auch schön, mit Freunden in der Natur spielen zu können und am Abend Sterne zu sehen.

G: Sehen, ja sehen zu lernen, unseren Blick auch Kleinem, vielleicht Unscheinbarem zuzuwenden lässt uns Gottes Schöpfung erleben – die Harmonie der Farben und Formen in der Natur wie auch – kreativ gestaltet – in der Kunst.
Wie heißt es schon bei Antoine de Saint-Exupéry im“ Kleinen Prinz“:
„Man sieht nur mit dem Herzen gut; das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Sehen zu lernen heißt unseren Blick nach innen zu richten und auch bereit zu sein, sich anderen zuzuwenden…

Lesung: Markus 10, 46-48. 51-52

Sie kamen nach Jericho. Als er mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß an der Straße ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!

Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu.

Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wiedersehen können.

Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wiedersehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.

Gedanken:
Glaube als Hilfe, um sehen zu lernen und so auf seinem Lebensweg geführt zu werden:
Wieder sehen zu können, anderen Aufmerksamkeit zu schenken führt uns auf unserem Lebensweg in Gottes Nähe.

Fürbitten:

Gottes Schöpfung macht uns Mut zum Leben, bringt Farbe in manch tristes Alltagsgrau.

  • Gütiger Gott, lass uns auch Freude an kleinen Dingen entdecken und Gottes Schöpfung darin erleben.

Herr, unser Gott,…

  • Gütiger Gott, lass uns auch die Bedürfnisse unserer Mitmenschen sehen und erkennen.

Herr, unser Gott,…

Gottes Schöpfung möge uns allen Quelle für Zuversicht in unserem Leben sein.

Lied – Segen – Lied

 

  1. Altar

das Hören, wahrnehmen/Ohren

 

Das Vorwort-Lied des Johannes-Evangeliums, der Prolog, sagt:

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“

Ja, Gott spricht zu mir – ich spreche zu ihm – er hört mich – höre ich ihn? Und wenn ich ihn höre…?

Unsere Erstkommunionskinder sprechen zu ihm – in Form eines Briefes … den jetzt ihre Religionslehrerin vorlesen wird:

Lieber Gott!
Ich habe dich sehr lieb. Ich danke dir, dass du mir Essen gibst,
dass du mir ein Haus geschenkt hast und auf mich aufpasst,
dass du mir immer hilfst und mich beschützt.
Ich bin froh, dass es dich gibt. Ich danke dir.
Deine Amelie

Zum Glauben gehört ganz wesentlich das Hören – Hören auf Gottes Wort, auf das, was Gott von mir will.
Oder vielleicht richtiger: auf das was Gott für mich will.

In unserer sehr lauten und umtriebigen Welt tun wir uns heute mit dem Hören eher schwer. Wir sind eher damit beschäftigt, das zu sagen, was uns gerade beschäftigt und daher nicht mehr in der Lage, auf das zu hören, was dem anderen gerade wichtig ist.

Wenn ich anderes und Neues erfahren will, dann muss ich ins Hören kommen.

In der folgenden Lesung aus dem 1. Buch Samuel hören wir, dass der junge Samuel, der beim Priester Eli am Heiligtum von Schilo aufwächst, von Gott gerufen/ berufen wird

Lesung:   1 Sam 3, 4-9

Da rief der Herr den Samuel, und Samuel antwortete: Hier bin ich. Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen:

Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen.

Da ging er und legte sich wieder schlafen: Der Herr aber rief noch einmal: Samuel!

Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen.

Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen.

Samuel kannte den Herrn noch nicht, und das Wort des Herrn war ihm noch nicht offenbart worden.

Da rief der Herr den Samuel wieder, zum Drittenmal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen.

Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hat.

Eli sagte zu Samuel: geh, leg dich schlafen! Wenn er dich wieder ruft, dann antworte: Rede, Herr, denn dein Diener hört.

 

Meditation:
          Dich höre ich
im Gesang der Vögel
im Rauschen des Wassers

im Säuseln des Windes
im Klang der Glocken
im Lachen der Kinder

im Schweigen der Nacht
in der Stille der Einsamkeit
(im Hilfeschrei der Schwachen)
du rufst mich, lass mich nicht taub werden.

Lied – Segen – Lied

 

  1. Altar

Über Duft und Geschmack das große Werk Gottes erfahren!

Kinder-Antworten zum Thema „Riechen und Schmecken“:

Ich rieche gerne Blumen, frisch gebackene Kekse, Meerluft, Christbaum, Benzin…
Mir schmeckt am besten: Kuchen, Schnitzel, Honig, Pizza, Erdbeeren, Spaghetti, Saft, Thai-Curry…

„Geschmäcker sind verschieden“ heißt es immer wieder fast sprichwörtlich – und eben an diesem Reichtum, an dieser Vielfalt an Düften und Geschmäckern, ist die Absicht der Schöpfung erkennbar!

Erst im Sich-darauf-Einlassen, unbekannte Düfte und Geschmacksrichtungen zu erfahren, anzunehmen, erst in dieser Offenheit Neuem/Anderem gegenüber ist ein Sich-Weiterentwickeln möglich und das umfassende Geschenk Gottes in seinem ganzen Umfang erfahrbar!

Auch im Gottesdienst kann mit den uns geschenkten Sinnen der Duft und Geschmack von Brot und Wein wahrgenommen werden, wenn wir die Früchte unserer Arbeit und Gottes Gegenwart zugleich in der Tischgemeinschaft teilen und genießen dürfen….

Lesung nach Lukas:

Als die Stunde gekommen war, begab er sich mit den Aposteln zu Tisch. Und er sagte zu ihnen: Ich habe mich sehr danach gesehnt, vor meinem Leiden dieses Paschamahl mit euch zu essen… Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet und sagte: Nehmt den Wein und verteilt ihn untereinander!… Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

An Gottes Gegenwärtigkeit immer wieder spürbar erinnert werden… und sich dessen bewusst sein, dass all das Gute und Wohltuende Gabe Gottes ist!

Fürbitten

Du uns so viel Gutes schenkender Gott:

  • Lass uns Menschen über unsere Sinne wieder bewusster werden, wie wertvoll Wasser und Nahrung für uns ist, damit wir wieder zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit der Schöpfung finden und nicht so verschwenderisch damit umgehen.
  • Freude an den Reichtümern von Geruch und Geschmack zu haben, ist ein großes Geschenk an uns. Lass uns dieses Geschenk teilen und weitergeben, indem wir immer wieder geschmackvoll mit unseren nächsten Mitmenschen umgehen.

Lied – Segen – Lied

 

  1. Altar

HAUT und SEELE – Fühlen und Spüren

Wir sind beim letzten Altar angekommen.

Wie geht es Ihnen bei der Prozession? Wie fühlen Sie sich gerade! Sind Sie schon müde? Spüren Sie die Hitze, den Durst? Fühlen Sie sich wohl in der Gemeinschaft?

Beim 4. Altar geht es um die Sensibilität für mein Fühlen und das der anderen, um das Berühren und Berührtwerden – innerlich und äußerlich. Wir brauchen wohltuende Berührungen – auf der Haut und in der Seele. Mitgefühl und Zuwendung ermöglichen neues Leben.

Lesung: Lk 15,20-24

Dann brach der verlorene Sohn auf und machte sich auf den Weg zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. – Er sagte: „Mein Sohn war tot und lebt wieder, er war verloren und ist wiedergefunden worden!“ Und sie begannen ein fröhliches Fest zu feiern.

Wir können die anderen und auch Gott mit unserem Spürsinn erleben. Wer betet, meditiert, staunen kann, sich lieben lässt und selber liebt, der spürt Gott in seinem Herzen, der wird von ihm berührt – das ist wie Balsam auf der Seele.

Meditation:

Aus dem Psalm 139:
Herr, du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich. Wunderbar ist für mich dieses Wissen. Nehme ich die Flügel des Morgenrots und lasse mich nieder am äußersten Meer, auch dort wird deine Hand mich berühren und deine Rechte mich umschließen. Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast und mich leitest auf meinen Wegen.

Lied – Segen – Lied

Prozession geht zurück in die Kirche.