GOTTESDIENSTORDNUNG
FÜR DEZEMBER

Impulse für den Advent

Machtkampf im Vatikan?

Papst Franziskus gerät unter Druck
Während sich Papst Franziskus im Kirchenvolk ungebrochener Beliebtheit erfreut, wird unter den Kardinälen die Kritik am Pontifex lauter. Seine Amtsführung und theologische Kompetenz werden in Frage gestellt. Der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hat im Interview mit report München nun nachgelegt.
BR24 >>

Kardinal Müller: Wiederzulassung berechtigtes Anliegen, aber…
Kardinal Gerhard Ludwig Müller sieht im Papstschreiben „Amoris laetitia“ theologische und formale Schwächen. Mit Blick auf die umstrittene Passage des Schreibens, wonach wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen zu Beichte und Eucharistie zugelassen werden können, sagte Müller, die Stelle bringe ein berechtigtes Anliegen zum Ausdruck. Sie sei aber theologisch nicht genügend durchgearbeitet. „So etwas in einer Fußnote zu verpacken, ist angesichts des Gewichts dieser Thematik nicht genügend“, so Müller.
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Kirchenrechtler fordert Papstkritiker zu Gehorsam auf
Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller fordert Kritiker von Papst Franziskus zum Gehorsam auf. Nachdem der Papst mit lehramtlicher Autorität festgelegt hat, wie Seelsorger mit wiederverheirateten Geschiedenen umgehen sollen, sei mittlerweile „völlig klar, was der Papst meint“. Das sagte Schüller dem Online-Portal „Kirche und Leben“.
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Initiative „Christlich geht anders“ zum Schutz des Sozialstaats

Christliche Initiative: Regierung soll nicht spalten

Die Initiative „Christlich geht anders“ zum Schutz des Sozialstaats – prominentester Unterzeichner ist der Salzburger Erzbischof Franz Lackner – äußert die Befürchtung, dass Türkis-Blau eine Regierung „der Spaltung der Gesellschaft“ wird.

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Gottesdiensttermine für Dezember

GOTTESDIENSTORDNUNG für Dezember bis März 2018

HINWEIS:
Änderungen vorbehalten. Aktuell ist die WOCHENORDNUNG >>

Dezember 2017

Jänner 2018

Februar 2018

März 2018

April 2018

Datum    Zeit    Ereignis ………………………….

 

Kirchenreform Jetzt! – Plakataktion „Wir schlagen an“

AKTUALISIERUNG:
Wir sind Kirche Österreich – Die Plakataktion „Wir schlagen an“ entwickelte sich zu einem großen Erfolg und übertraf alle unsere Erwartungen. Hunderte Fotos von Menschen aus zahlreichen Ländern, die sich mit dem Plakat vor eine Kirchentür gestellt und damit ihren Wunsch nach einer Kirchenreform zum Ausdruck gebracht haben, erreichten uns in den letzten Tagen. Dafür möchten wir allen, die an dieser Aktion teilgenommen haben, herzlich danken.

Mit Datum vom 11.11.2017 haben uns 505 Fotos aus 6 Kontinenten erreicht, wovon allein Österreich mit 314 Fotos den Löwenanteil beigetragen hat.

Die eingelangten Fotos werden auf der Homepage von „We Are Church International“ veröffentlicht und noch laufend ergänzt.

Zahlreiche Fotos finden Sie auch auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/Wir-sind-Kirche-Österreich-1404577329806352/

Auch in der Friedhofskirche in Oberschützen wurde am 29. Oktober „angeschlagen“:

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Die österreichischen Kirchen-Reformbewegungen – Pfarrerinitiative, Wir Sind Kirche, Laieninitiative, Priester ohne Amt – nehmen Luthers Thesenanschlag zum Anlass, nach 500 Jahren etwas Ähnliches zu probieren: Unsere dringenden Reformwünsche sollen plakativ an unsere Kirchentüren geschlagen werden.

Und so geht es:

Sie finden das Plakat hier >>
Drucken Sie es aus und gehen Sie damit bis zum 1. November zu Ihrer Kirchentür. Heften Sie das Plakat daran bzw. halten Sie es einfach hin und machen Sie ein Foto von sich und dem Plakat.
Schicken Sie das Foto per Email oder WhatsApp an die untenstehende Adresse, unter Angabe Ihres Namens und des Namens der Kirche.

Das Foto ist wichtig! „We are Church International“ hat den ambitionierten Wunsch, zur 500-Jahresfeier 500 Fotos aus der ganzen Welt zusammenzubringen. Sie werden dann auf Facebook und YouTube veröffentlicht. Und auch wenn wir nicht 500 schaffen: Jeder einzelne Akt zeugt von Reformwillen, Mut und Zivilcourage – und von unserer gemeinsamen, tiefen Verbundenheit mit der Botschaft Jesu, die sichtbar und unverstellt wirksam werden soll.
Werden Sie mitmachen?

Fotos bitte an:
Martha Heizer | martha.heizer@inode.at | Whatsapp: 0043-650-416 8500
Mehr zum Thema: www.wir-sind-kirche.at

„Pro Pope Francis“-Aktion zur Unterstützung des Papstes

Online-Unterschriften-Aktion für Papst Franziskus >>

Altbischöfe Paul Iby, Helmut Krätzl und Erwin Kräutler bei den Erstunterzeichnern

Fast 30.000 Unterstützer für „Pro Pope Francis“
(28.10.2017) Angefangen hatte die Initiative „Pro Pope Francis“ als Idee von zwei Theologen. Nun haben bereits fast 30.000 Gläubige ihre Unterstützung für Papst Franziskus bekundet – trotz Kritik an der Aktion.
Weiterlesen auf Katholisch.de

Initiative verteidigt Papst: „Wir teilen Ihren Traum“
Die neue, internationale Initiative „Pro-Pope-Francis“ verteidigt Papst Franziskus gegen „scharfe Attacken“ einer Gruppe katholischer Kritiker. Zahlreiche prominente Katholiken wenden sich dabei online direkt an den „hochgeschätzten Papst Franziskus“.
Weiterlesen auf Religion.orf.at

„Pro Pope Francis“: Initiative zur Unterstützung des Papstes
Papst Franziskus erhält nun Unterstützung von einer neu gegründeten Initiative. „Pro Pope Francis“ heißt das länderübergreifende Bündnis, das für die „mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung“ des Papstes sehr dankbar sei, wie es auf der Website heißt. In einem an Franziskus adressierten Brief bitten ihn die Unterzeichner, mittlerweile über hundert Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft, „von seinem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen“.
Radio Vatikan

Mitinitiator Zulehner zur öffentlichen Unterstützung für den Papst
„Nicht im Lehnstuhl sitzen bleiben“
„Pro Pope Francis“. So heißt eine Gruppe, in der sich Katholiken zusammengeschlossen haben, um Papst Franziskus öffentlich zu unterstützen. Mitinitiator ist der Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner, der bei domradio.de diesen Schritt erklärt.
Domradio.de

Eine Aktion, die nachdenklich macht
Gedanken von Herbert Kohlmaier zur Unterschriftenaktion Pro Franziskus als PDF >>

Interessante Diskussionsbeiträge
auf dem Blog von Paul M. Zulehner

Papst: Sturköpfe verstehen die Barmherzigkeit Gottes nicht


Papst: Strenge sind Angsthasen mit verschlossenem Herzen

Die Barmherzigkeit Gottes stand an diesem Dienstag einmal mehr im Zentrum der Predigt des Papstes im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Bei der Morgenmesse ging Franziskus auf die Geschichte des Propheten Jona ein, von der die Tageslesung (vgl. Jona 3, 1-10) erzählt.

Jona sei ein „Starrkopf“ gewesen, der Gott habe belehren wollen, so der Papst. Als Gott ihn beauftragte, die Stadt Ninive zu bekehren, floh er zunächst vor seinem Auftrag. Das zweite Mal nahm er die Aufgabe an und hatte Erfolg, zeigte aber Unmut über Gottes Barmherzigkeit: der Herr hatte das angekündigte Strafgericht zurückgenommen, als die Menschen echte Reue über ihr Fehlverhalten zeigten. Jona fand diese Milde unangemessen, ja sie machte ihn sogar wütend: der Prophet war „krank vor Strenge“, brachte der Papst es auf den Punkt

„Die Starrköpfe der Seele, die Strengen, verstehen die Barmherzigkeit Gottes nicht. Sie sind wie Jona: ,Das müssen wir predigen, dass jene bestraft werden, weil sie Böses taten – sie müssen in die Hölle…‘ Die Strengen sind nicht dazu in der Lage ihr Herz zu weiten wie der Herr, sie sind Angsthasen mit einem kleinen verschlossenen Herzen, die am bloßen Rechtsprechen hängen. Sie haben vergessen, dass die Gerechtigkeit Gottes in seinem Sohn zu Fleisch, Barmherzigkeit und Vergebung wurde, dass das Herz Gottes immer offen für Vergebung ist.“
Weiterlesen auf Radio Vatikan >>

Kardinal Woelki zieht kritische Bilanz der Ökumene

Woelki will verhindern, dass sich die Konfessionen zu sehr annähern
Dem Kölner Kardinal zufolge gibt es zwischen Katholiken und Protestanten eine ‚“ethische Grunddifferenz“. Woelki torpediert den Ökumene-Kurs des Münchners Reinhard Marx.
Beitrag in der Süddeutschen Zeitung

 

Kardinal Woelki sieht wenige ökumenische Fortschritte
Die gegenseitige Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl ist nicht näher gerückt – AFP
Der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki hat eine kritische Bilanz der Ökumene im Reformationsjahr 2017 gezogen. Bei aller Freude über „gegenseitige Wertschätzung, über theologische Konvergenzen und gemeinsam getragene Projekte“ gebe es aktuell viele „Anfragen und Sorgen“, schreibt Woelki in einem Gastbeitrag für die Oktober-Ausgabe der in Freiburg erscheinenden „Herder Korrespondenz“. So beobachte er zunehmende Meinungsverschiedenheiten in moral- und sozialethischen Fragen, etwa bei Haltungen zum Embryonenschutz, zur „Ehe für Alle“, zu Abtreibung oder Sterbehilfe.
Radio Vatikan

 

Kardinal Woelki zum Stand der Ökumene
Öffentliches Bekenntnis statt versöhnter Verschiedenheit
Der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, zieht zum Ende des Reformationsjahres eine kritische Bilanz des ökumenischen Verhältnisses zwischen evangelischer und katholischer Kirche in Deutschland.
Domradio

 

Das Verhältnis von Katholiken und Lutheranern im Reformationsjahr
Ehrlichkeit in der Ökumene
Zu einem offenen Umgang gehört es, auch Schwierigkeiten zu benennen. In ethischen Fragen sind in den letzten Jahren neue Differenzen zwischen den Konfessionen entstanden. Und beim Kirchen- und Sakramentsverständnis bringt das von vielen Protestanten empfohlene Modell „versöhnte Verschiedenheit“ mehr Probleme als Lösungen.
Rainer Maria Woelki in der Herder Korrespondenz

Papst Franziskus: Pfarrgemeinden nah am Menschen

Papst Franziskus:
Pfarrgemeinden nah am Menschen
Radio Vatikan
Eine Pfarrgemeinde muss nah am Menschen sein und darf sich nicht allein als administrative Stelle verstehen. Das betont der Papst in seinem Gebetsanliegen für den Monat September.

„Pfarrgemeinden müssen in engem Kontakt mit dem Alltag der Menschen stehen – im privaten wie im gesellschaftlichen Leben. Sie müssen stets offene Türen haben und auf andere zugehen“, erinnert Franziskus in seiner Videobotschaft in spanischer Sprache, die der Vatikan an diesem Freitag mit Untertiteln in mehreren Sprachen veröffentlichte.

Entscheidend dabei sei, „dass dieses Zugehen auf andere im Glauben verwurzelt ist“, so Franziskus: „Die Türen müssen offen sein, damit Jesus mit der Freude des Evangeliums ein- und ausgehen kann. Lasst uns für unsere Pfarrgemeinden beten: dass sie nicht nur Büros sind, sondern von einem missionarischen Geist beseelt sind. Mögen sie Orte sein, in denen über den Glauben gesprochen und Nächstenliebe gelebt wird.“

Umfrage in Dtld: Kirchengemeinden fühlen sich alt, aber wichtig

Volkskirche als Auslaufmodell?

Es wird viel über die Kirche geschrieben, doch wie sieht sie sich eigentlich selber? Die Agentur des Rauhen Hauses hat Mitarbeiter aus 400 evangelischen und katholischen Gemeinden befragt – und kommt auf überraschende Ergebnisse.
Beitrag auf domradio.de

Religion und Politik gehen in den USA seltsame Allianzen ein

USA: Das unheilige Bündnis der Extremen
Viele deuteten ihn als vatikanischen Frontalangriff auf Donald Trump und sein Umfeld: den Leitartikel der neuesten Ausgabe der „Civiltà Cattolica“. In der vatikannahen Zeitschrift hatte der Jesuit Antonio Spadaro, ein Vertrauter von Papst Franziskus, das Bündnis von „evangelikalem Fundamentalismus und katholischem Integralismus“ in den USA gegeißelt und als „Ökumene des Hasses“ bezeichnet.

Jetzt bestätigt der italienische Historiker und Theologe Massimo Faggioli die Analyse Spadaros, die eine lebhafte Debatte losgetreten hat. Faggioli, der seit 2009 in Philadelphia lehrt, spricht im Interview mit Radio Vatikan von einem „politisch-religiösen Manichäismus“ (Manichäismus: eine spätantike Religion, die in der Welt die beiden Urprinzipien Gut und Böse, Licht und Finsternis am Werk sah, Anm.d.Red.).

Beitrag auf Radio Vatikan

 

Jesuit journal close to pope says “Manichean vision” behind Trump
Crux

 

Confidant of Pope Francis offers scathing critique of Trump’s religious supporters
The Washington Post

 

Evangelikale Trump-Anhänger kontern Vatikan-Medien
Evangelikale Unterstützer des US-Präsidenten Donald Trump haben am Montag um ein Treffen mit Papst Franziskus angefragt. Sie wollen mit ihm über einen überaus kritischen Artikel sprechen, der kürzlich in einer vatikannahen Zeitschrift erschien.
Religion.orf.at