Bischof und Superintendent „gegen ein Schweigen, das zum Himmel schreit“

Gemeinsamer Ökumenischer Hirtenbrief von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics und des evangelischen Superintendenten Manfred Koch angesichts der vor 80 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 stattgefundenen nationalsozialistischen Pogrome gegen Jüdinnen und Juden – Deutlicher Appell für eine kritische Aufarbeitung des Nationalsozialismus sowie gegen Diskriminierung, Nationalismus und Populismus.

Lars Müller-Marienburg – der schwule evangelische Superintendent in Niederösterreich

Ein Interview mit dem evangelischen Superintendenten von Niederösterreich, Lars Müller-Marienburg.

Kirchen setzen Zeichen gegen Antisemitismus

Die Mitverantwortung der Kirchen an der Judenverfolgung durch die Nazis ist Thema eines ökumenischen Hirtenbriefes, den Bischof Zsifkovics und Superintendent Koch am Dienstag an Oberrabbiner Folger überreichten. Der Brief soll auch ein Zeichen gegen Antisemitismus und Diskriminierung sein.

Schönborn: Lob und Tadel für Synodenpapier

Das Schlusspapier der Bischofssynode zu „Jugend, Glaube, Berufungsunterscheidung“ ist für Kardinal Christoph Schönborn ein „sehr solides“ Dokument. Mehr erwartet hätte sich der Wiener Erzbischof allerdings beim Thema Migration.

Papst soll Titel „Heiliger Vater“ ablegen

P. Klaus Mertes empfiehlt dem jetzigen Papst, den Titel „Heiliger Vater“ abzulegen. Ebenso plädiert er dafür, dass in den nächsten 150 Jahren keine Päpste mehr heiliggesprochen werden.

Zu den Heiligsprechungen von Päpsten äußerte sich davor auch schon der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf.

meine predigt vom 28. sonntag im jahreskreis

da ich mich gestern bei den eucharistiefeiern schon bei der einleitung etwas länger „verplaudert“ habe und dort schon zusammenfasste, hier meine predigt (28. sijk), die ich dann nicht gehalten habe, zum nachlesen.

aktuelle ausgabe von „kontakte“ der evang. A.B. pfarrgemeinde Oberschützen

der aktuelle gemeindebrief der evang. A.B. pfarrgemeinde Oberschützen „kontakte 3/sep. 2018“ ist erschienen und kann hier nachgelesen werden.

Cafes & Konditoreien – Die Kunst des Genießens

Darf ich Ihnen etwas beichten? Einer meiner Lieblingsspaziergänge führt mich zu einer der vielen Konditoreien, die es hier bei uns in Bad Tatzmannsdorf gibt. Regelmäßig gönne ich mir einen großen Espresso und dazu ein Tortenstück. Manchmal fällt es mir echt schwer, für welche Mehlspeise ich mich entscheiden soll. Und dann genieße ich in aller Gelassenheit Kaffee und Kuchen. Das ist beinahe eine Art Ritual für mich geworden, egal ob am Sonntag nach dem Gottesdienst in großer Runde mit anderen oder unter der Woche ganz mit mir alleine.

 

Ich denke mir, gerade in unserer schnelllebigen und stressvollen Zeit ist es wichtig, dass ich die „Kunst des Genießens“ pflege. Darunter verstehe ich Folgendes: Ich nehme mir regelmäßig Zeit für Dinge, die mir wichtig sind. Das können Hobbies sein, die ich liebe, das mag ein Konzert sein, zu dem ich gerne gehe, das kann ein gutes Essen sein, der Garten, der mir Freude bereitet oder mein Körper, dem ich was Gutes tue. Meine Spaziergänge zu eine der Konditoreien hier bei uns motivieren mich, auch das Genießen nicht zu vergessen.

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Heilquellen – Aus welchen Quellen schöpfe ich alltäglich?

Ein Spaziergang durch Bad Tatzmannsdorf führt mich auch an zahlreichen Quellen vorbei. Es gibt sogar einen eigenen Heilwasserlehrpfad, wo man die wichtigsten Quellen besichtigen kann. Das Heilwasser ist eines der drei natürlichen Heilmittel, über die wir hier im Ort verfügen. Wasser ist der Beginn allen Lebens. Ohne Wasser kann nichts existieren. Wasser gibt und ermöglicht Leben, Wachsen und Gedeihen. Thales von Milet, der griechische Naturphilosoph, bezeichnet das Wasser sogar als „Urgrund allen Seins“.

 

Wasser reinigt und kann auch heilen. Das erlebt man hier in Bad Tatzmannsdorf mit unseren Heilquellen seit Jahrhunderten. Ebenso merke ich gerade in den letzten Jahren, wie unachtsam Menschen mittlerweile mit diesem hohen Gut „Wasser“ umgehen, und wie immer stärker versucht wird, den Zugang zu sauberen Wasser nicht länger als Menschenrecht anzusehen, sondern es zu privatisieren, um damit Gewinne zu erwirtschaften.

 

Wenn ich an unseren vielen Heilquellen hier bei uns vorbeispaziere, dann frage ich mich immer wieder: Dietmar, aus welchen Quellen schöpfst du für dich und für dein Leben? Was trägt dich? Dietmar, welche Quellen helfen dir achtsam zu leben?

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Ordinationen – Schau auf deine Gesundheit!

Wenn ich durch unseren Ort Bad Tatzmannsdorf spaziere, komme ich an vielen Arztpraxen vorbei. Bad Tatzmannsdorf ist ja ein bekannter Kurort, der sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wellness- und Gesundheitsort entwickelt hat. Wenn ich daher bei den Arztpraxen vorbeispaziere, dann denke ich besonders an meine eigene Gesundheit.

 

Gesundheit ist für mich einerseits Geschenk, andererseits auch ein Lebensbereich, bei dem ich sehr viel selber tun kann. Ich bin mitverantwortlich dafür, ob es meinem Körper gut geht oder ob ich ihn zugrunde richte, ob ich achtsam mit ihm umgehe oder ob ich erst dann reagiere, wenn mein Körper nicht mehr funktioniert. Oft – das gestehe ich mir ein – fehlt bei mir die richtige Balance zwischen Körper, Geist und Seele, fehlt mir das Gleichgewicht.

 

Wie gehe ich mit meinem Körper um? Achte ich auf meine Gesundheit? Verspüre ich in mir eine gesunde Ausgeglichenheit zwischen Berufsleben und Freizeit? Gelingt es mir, auch mit Krankheit und Krisen umzugehen? Was hilft mir dabei?

 

Die Arztpraxen hier bei uns rufen mir immer wieder in Erinnerung: Geh achtsam mit deiner Gesundheit um!

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